03.04
2019

Von Heidelberg aus in die Welt

Jede Woche lernen die jungen Bewohner der SRH Pflege Kultur und Geschichte eines anderen Landes kennen.

Foto: Länderkunde in der SRH Pflege. Ein Globus mit Reiseführer

Grüne Reisfelder, unberührte Strände und einsame Inseln: Wenn Karin Junghans erzählt, entstehen vor dem inneren Auge ganz neue Bilder. „Im Nordosten von Kambodscha gibt es sogar noch Tiger und wildlebende Elefanten. In der unberührten Natur der einsamen Inseln lässt sich bestimmt so manches Abenteuer erleben.“

Von den anwesenden Bewohnern der SRH Pflege war wahrscheinlich noch niemand in Kambodscha. Und doch haben sie jetzt eine lebhafte Vorstellung von dem Land zwischen Thailand, Laos und Vietnam.

Jeden Dienstag holt Karin Junghans von der SRH Pflege die Welt ins „Junge Wohnen“ nach Heidelberg. Mit Bildern, Landkarten und Filmen taucht sie in die Landschaft und Kultur fremder Länder ein und ermutigt die Teilnehmer dazu, über den Tellerrand zu blicken. Am 2. April war Kambodscha an der Reihe.

Das Land ist voll von erstaunlichen Fakten: Im 12. Jahrhundert war Angkor, die damalige Hauptstadt, mit 1 Million Einwohner der größte Ort der Welt. Karin Junghans geht auch auf die politische Geschichte des Landes ein: Von der Blütezeit bis ins 15. Jahrhundert, in der viele der Tempelanlagen erbaut wurden, bis hin zur kommunistischen Diktatur vor 40 Jahren. Heute ist das Königreich durch seine Industrie eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt.

Deshalb setzte sich die Gruppe auch mit dem Umweltschutz auseinander: Die Menschen in Kambodscha essen viel draußen und könnten Methoden, wie sich Einweggeschirr umweltfreundlich herstellen lässt, übernehmen. „In Indien gibt es etwa umweltfreundliches Einweggeschirr aus Pflanzenresten“, erzählte Frau Junghans. Der Vortrag hat Lust gemacht, noch ein bisschen in den Reiseführern zu schmökern – und die Vielfalt Kambodschas auf eigene Faust zu entdecken.

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