17.09
2020

Mit den Beatles Leben retten

Wer bei einem Notfall schnell weiß, was zu tun ist, kann Leben retten. Deshalb üben die Mitarbeiter der SRH Pflege erste Hilfe. Das funktioniert auch auf Abstand und mit Masken - bis auf die Mund-zu-Mund-Beatmung.

Bei der Übung zur Herz-Druck-Massage in der SRH Pflege wurde auf Hygiene geachtet.

„Hallo, hören Sie mich? Geht es Ihnen gut?“ Reglos liegt die Gestalt auf dem Boden, ist nicht ansprechbar und hat keinen Puls. Schnell beginnt der Helfer mit der Herzdruckmassage. Alle anderen um ihn herum schauen ganz entspannt zu.

Denn diese erste Hilfe ist zum Glück eine Übung. Die aber ist wichtig. Wer weiß, wie er im Notfall reagieren muss, kann Leben retten. Deshalb haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRH Pflege in Heidelberg am 17. September in erster Hilfe weitergebildet.

Mit Abstand und Maske informierten sie sich auch in Corona-Zeiten, wo man bei der Herz-Druck-Massage ansetzt, woran Kammerflimmern zu erkennen ist und wie man einen automatisierten externen Defibrillator bedient. Nebenbei lernten sie erstaunliche Fakten, wie dass das normale Atemvolumen von Erwachsenen etwa bei 1.000 Millilitern liegt.

Mit Handschuhen und extra Masken wurde dann die Herz-Druck-Massage an einer Puppe geübt. Bei Erwachsenen wird der Brustkorb etwa sechs Zentimeter nach unten gedrückt, um das Herz wieder in Gang zu bringen. „Hundert Druckbewegungen sollte man pro Minute machen, das ist zum Beispiel der Takt von ‚Yellow Submarine‘ von den Beatles“, sagte Referent Bernhard Scheitler vom Malteser Hilfsdienst.

Nur zur Mund-zu-Mund-Beatmung muss man die Maske absetzen. „Die Beatmung kann man aber auch weglassen und stattdessen die Massage durchgehend ausführen. Wichtig ist, schnell zu helfen, bis der Rettungswagen da ist.“

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